Stand: 2. Quartal 2010

Sorgen um die weltweite Konjunkturentwicklung haben den internationalen Aktienmärkten in der zweiten Junihälfte deutliche Verluste gebracht. Der S&P-500-Index schloß sogar auf einem neuen Jahrestief. Schwache Daten zum Verbrauchervertrauen in den USA, enttäuschende Wirtschaftsdaten aus Japan und die Unsicherheit über fiskalpolitische Maßnahmen in China und Indien belasteten die Stimmung ebenso wie Sorgen in Europa über das Auslaufen eines Jahrestenders der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Monatsende.

Einige Marktteilnehmer machen sich des Weiteren zunehmend Gedanken über ein mögliches Deflationsszenario. Die finanziellen Sparmaßnahmen im öffentlichen und privaten Sektor könnten zu einem geringeren Wirtschaftswachstum und somit in der Folge zu einem geringen Geldmengen- und Kreditwachstum führen. Ebenso werden keine deutlichen Zinserhöhungen in den großen Währungsblöcken in Hinblick auf das Jahr 2011 erwartet.

Auf der anderen Seite bietet das aktuell noch immer sehr gute Gewinnwachstum der Unternehmen eine gewisse Unterstützung für den Aktienmarkt.